Kitekraft

Kitekraft arbeitet an der Entwicklung fliegender Windkraftanlagen, die aus einem kleinen Elektroflugzeug bestehen, auf dem Windturbinen angebracht sind. Diese Kites werden wie Flugdrachen an einer Leine befestigt, die am Boden verankert ist. Die Vorteile gegenüber stehenden Windkraftanlagen wären umfangreich. Ein Kite erfordert nur einen Bruchteil der Materialkosten. Installation, Logistik und Wartung wären auch an sehr abgelegenen Orten einfach und günstig. Der Kite kann auch in sehr großen Höhen fliegen, wo starker Wind herrscht. Eine stehende Anlage ist dagegen immer auf die Windstärke in ihrer Höhe beschränkt – und stört zudem das Landschaftsbild.

Die Kitekraft-Anlagen sollen insgesamt enorm hohe Kosten einsparen können. Bei der Technik kommt es vor allem auf das spezielle Seil und den Algorithmus der Software an. Das Münchner Start-up bezeichnet seine fliegende Anlage daher auch als „Computer mit Flügeln“. Die Pilotanlage soll 2021 umgesetzt werden. Die Kites können auf Anfrage vorbestellt werden. Zur Umsetzung der Vision arbeitet das Unternehmen mit ERGO, mit der EIT Climate-KIC, der TU München und anderen Partnern zusammen. Kitekraft wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, vom ESF und von EXIST gefördert.

Kategorie: Für Unternehmen / Saubere Energien
Webseite: https://www.kitekraft.de

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